Sommerlicher Fotowettbewerb

Sommerzeit ist Reisezeit. Gelegenheit für Erholung, für Entdeckungen und zum fotografieren. Zum Beginn der Urlaubssaison starten wir einen Fotowettbewerb mit dem Thema „Straßenbahn im Sommer“. Gesucht werden Fotos von Straßenbahnen und ihrer Umgebung. Motive, die sich besondere Stimmungen oder Perspektiven auszeichnen oder auch solche die die Straßenbahn im Alltag zeigen. Mitmachen können nicht nur Städtereisende. Ob an der belgischen Ostseeküste, auf Teneriffa oder am österreichischen Traunsee – auch in beliebten Urlaubsgegenden ist die Straßenbahn ein beliebtes Verkehrsmittel. Schickt uns eure Impressionen von der Straßenbahn (als jgp- oder png-Datei) bis zum 22. September 2019. Für nähere Informationen zur Einsendung und die E-Mailadresse lest bitte die untenstehenden Teilnahmebedingungen durch. Eine Auswahl der eingesendeten Fotos stellen wir auf unserer Facebook-Seite vor und lassen die Besucher der Seite ihre Favoriten bestimmen. Die Einsender der 5 beliebtesten Bilder erhalten ein Exemplar des brandneuen „Straßenbahn-Atlas Deutschland“, der uns freundlicherweise vom Robert Schwandl-Verlag zur Verfügung gestellt wird. Unter den weiteren in die Endauswahl gekommenen Teilnehmer/innen verschenken wir weitere Buchpreise, die von den Straßenbahnfreunden Mainz e.V. gestiftet wurden.

Name oder Pseudonym*
Deine E-Mail-Adresse*
Dein Foto*
Ort und Beschreibung*


“Wir

Teilnahmebedingungen

1. Veranstalter

Veranstalter des Fotowettbewerbs „Straßenbahn in der Stadt“ ist Bürger Pro CityBahn e.V., Postfach 12 07 19, 65085 Wiesbaden

2. Teilnahmeberechtigung

Teilnehmen kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat.

3. Gewinnspielzeitraum

Der Teilnahmeschluss für das Einreichen bzw. Hochladen der Fotos ist der 22. September 2019 um 23:45 Uhr.
Der Teilnahmeschluss für die Abstimmung auf der Facebook-Seite von Bürger Pro Citybahn e.V. ist der 03. Oktober 2019 um 23:59 Uhr.

4. Durchführung & Abwicklung

Ein Teilnehmer nimmt am Fotowettbewerb teil, indem er sein Foto, dass er selbst aufgenommen hat, als digitale Bilddatei zusammen mit folgenden Angaben per Kontaktformular oder per E-Mail an fotowettbewerb@procitybahn.de schickt:

  • Name und Adresse
  • wenn der Name nicht veröffentlicht werden soll: Angabe eines Pseudonyms
  • Aufnahmeort und kurze Beschreibung des Bildmotiv
  • Erklärung, dass die Teilnahmebedingungen und die Übertragung des Nutzungsrecht anerkannt werden

Bei der Produktion des einzureichenden Fotos ist folgendes zu beachten:

  • Die Rechte Dritter sind zu wahren (siehe Punkt 7)
  • Die eingereichten Fotos dürfen eine maximale Größe von 3 MB nicht überschreiten und müssen im Dateiformat jpg, jpeg oder png hochgeladen werden.
  • Der Name des Einsenders ist im Dateinamen zu vermerken
  • Per Post eingesandte Fotoabzüge oder digitale Bildträger jeglicher Formate werden nicht zum Fotowettbewerb zugelassen.

Ein Anspruch auf eine Teilnahme besteht jedoch nicht. Der Veranstalter behält sich vor, Fotos nicht zu veröffentlichen, insbesondere wenn die Inhalte nicht den Anforderungen des Wettbewerbs entsprechen und/oder fremdenfeindlicher, sexueller und/oder rechtswidriger Natur sind.

Eine vom Vorstand der Bürgerinitiative Bürger Pro Citybahn e.V. benannte Jury übernimmt die Vorauswahl der eingereichten Fotos. Am 28. September 2019 wird eine Auswahl der eingesandten Fotos für die Abstimmung auf der Facebook-Seite von Pro Citybahn veröffentlicht.

Die Facebook-Community bestimmt den Gewinner auf der Facebook-Fanseite, indem für das favorisierte Foto mit dem entsprechenden Emoji „like“ „love“ oder „wow“ abgestimmt wird. Die 5 Fotos mit den meisten Stimmen gewinnen. Wenn mehr als 5 Fotos die gleiche Anzahl an „Emojis“ haben, dann entscheidet das Los. Der Fotowettbewerb steht in keinem Zusammenhang mit dem Unternehmen Facebook.

Die Bekanntgabe des Ergebnisses aus der Abstimmung erfolgt am 4. Oktober 2019.

Die Gewinner erhalten Ihren Buchpreis auf dem Postweg zugeschickt

Der Veranstalter ist berechtigt, das Gewinnspiel jederzeit aus wichtigem Grund zu beenden. Ein solcher liegt insbesondere dann vor, wenn der Ablauf des Gewinnspiels in unzulässiger Weise beeinflusst oder der Versuch einer solchen Einflussnahme unternommen wurde. Der Veranstalter ist darüber hinaus berechtigt, das Gewinnspiel zu verlängern oder Gewinne vor Abschluss des Gewinnspiels auszuloben

5. Gewinn

Als Gewinn werden Buchpreise ausgelobt, die vom Robert Schwandl-Verlag sowie von Straßenbahnfreunde Mainz e.V. für den Fotowettbewerb zur Verfügung gestellt wurden. Die Gewinne sind nicht übertragbar und können nicht in bar ausgezahlt werden; der Veranstalter ist berechtigt, den jeweiligen Gewinn kurzfristig auszutauschen.

6. Nutzungsrecht/Rechteübertragung

Der Teilnehmer räumt Bürger Pro Citybahn e.V. das einfache, zeitlich, örtlich und inhaltlich unbeschränkte sowie unterlizenzierbare Recht ein, die hochgeladenen Inhalte zu werblichen und/oder kommunikativen Zwecken zu nutzen, insbesondere sie zu bearbeiten, vervielfältigen, verbreiten, auszustellen, öffentlich wiederzugeben/zugänglich zu machen und/oder auf sonstige Weise zu nutzen. Damit können die Inhalte auch in sozialen Netzwerken im Internet (z. B. Facebook) veröffentlicht werden. Die Beiträge können gekürzt und verändert werden.

7. Rechte Dritter

Die eingereichten Fotos dürfen nicht die Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte, Markenrechte oder Rechte an geistigem Eigentum einer dritt(en) Person oder Organisation verletzen. Mit der Einreichung seines Fotos erklärt der Teilnehmer, dass er über alle Rechte an seinem eingereichten Foto verfügt und sein Foto frei von Rechten Dritter ist. Es darf kein Material verwendet werden, an denen Dritte einschließlich Verwertungsgesellschaften wie die GEMA Rechte haben (z. B. Ausschnitte aus anderen Fotos), es sei denn, dem Teilnehmer liegt für die Verwendung eine schriftliche Genehmigung des Rechteinhabers vor. Ist eine Quellennennung Voraussetzung für die Nutzung freier Inhalte, müssen die Quellen im Foto genannt werden. Wenn im Foto eine oder mehrere Personen erkennbar abgebildet sind, müssen die jeweiligen Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sein. Die jeweilige Einverständniserklärung ist auf Nachfrage der Bürgeriniative Pro Citybahn e.V. vorzulegen. Die Teilnehmer müssen Inhaber sämtlicher Verbreitungs- und Verwertungsrechte sein.

8. Haftungsausschluss

Für die Richtigkeit der uns erteilten Auskünfte sind allein die Teilnehmer verantwortlich. Eine Inanspruchnahme durch Dritte verantwortet der Teilnehmer, wenn er Material verwendet, an dem er nicht die Rechte besitzt oder das anderweitig gegen geltendes Recht verstößt. Die Bürgerinitiative Bürger Pro Citybahne.V. wird insoweit von der Verpflichtung zur Zahlung eines Schadenersatzes vom Teilnehmer freigestellt. Sollte ein Foto gegen geltendes Recht verstoßen und/oder ein Teilnehmer falsche Angaben machen, stellen die betroffenen Teilnehmer den Veranstalter von jeglicher daraus resultierenden Haftung gegenüber Dritten frei.

9. Datenschutz

Die Nutzer übermitteln mit ihren Einreichungen dem Veranstalter personenbezogene Daten wie z. B. Namen, E-Mail-Adresse. Der Veranstalter speichert diese und verwendet sie ausschließlich zur Durchführung des Wettbewerbs. Selbstverständlich werden die Teilnehmer-Kontaktdaten unter Beachtung der Datenschutzgesetze verwendet. Der Teilnehmer stimmt zu, dass der Veranstalter seine personenbezogenen Daten ausschließlich zum Zweck des Wettbewerbs elektronisch erfasst und bearbeitet. Nach Ablauf der Aktion und Versendung der Gewinne werden die personenbezogenen Daten gelöscht.

Null Euro

Liebe BI Mitbestimmung Citybahn Wiesbaden – zu allererst – vielen Dank für euer Kompliment. Wir wurden schon oft von Passanten und Gesprächspartnern für unsere Internetseite gelobt. Dass ihr unsere Homepage (https://procitybahn.de) nun ebenfalls hervorhebt, freut uns.

Aber zum Inhalt: Eure Unterstellungen, wir würden für das, was wir tun, in irgendeiner Weise bezahlt, sind ein nur allzu durchsichtiger Versuch, unser Engagement zu entwerten.

Nur weil jemand nicht eurer Meinung ist, wird er nicht automatisch dafür bezahlt. Wir bekommen weder von der Landeshauptstadt Wiesbaden, noch von der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH oder der CityBahn GmbH irgendeinen Cent. Wir machen das alles – wie ihr auch – ehrenamtlich in unserer Freizeit. Wir finanzieren uns dabei ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Als gemeinnütziger Verein legen wir im Gegensatz zu euch sowohl gegenüber unseren Mitgliedern als auch gegenüber dem Finanzamt Rechenschaft über unsere Finanzen ab.

Ausschnitt der Startseite der BI „Mitbestimmung CityBahn„.

Wir freuen uns allerdings, dass ihr eure Energie „lieber in Sacharbeit“ steckt. Aber in welche? Euer letzter Artikel auf eurer Homepage („Fiasko mit der Saarbahn“) ist drei Monate alt – ein Zeitraum, indem wir sechs Fachartikel, vier klarstellende Analysen zu Aussagen von euch und der FDP Wiesbaden, zwei Stellungnahmen, zwei Hintergrundberichte und vier Aprilscherze ausgearbeitet und veröffentlicht haben. Hinzu kommen vier öffentliche Diskussions- und Networkingveranstaltungen und eine interaktive, öffentliche Plattform zur Einreichung und Diskussion von Ideen zum Wiesbadener Verkehr.

Das weckt also Hoffnungen, dass die aktuelle Sacharbeit eurer >1.000 Mitglieder direkt ins Mobilitätsleitbild fließt und ihr zum Auftakt der Workshops mit richtig vielen, guten Ideen an den Start geht. Super!

Mai 2019: Mitgliederversammlung und neuer Vorstand

Am Samstag, den 18. Mai 2019, fand fast genau ein Jahr nach Gründung der „Bürger Pro CityBahn e.V.“ die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Als Teil der Versammlung wurde auch unser Vorstand neu gewählt. An der Spitze unseres Vereins gab es einen Rollenwechsel – auch darüber hinaus viele bekannte, bewährte Gesichter. Zwei offen gewordene Beisitzerstellen wurden durch sehr aktive Mitglieder nachbesetzt.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Martin Kraft gewählt – sein Vorgänger, Jürgen Gebhardt, wechselte auf den Stellvertreterposten. Schatzmeister war und bleibt Lars Blaszkowski. Mit Claudio Shah (nicht im Bild) und Mario Bohrmann bleiben zwei bewährte Beisitzer erhalten; mit Ulla Bai und Mathias Lück rücken zwei neue Beisitzer nach. Lino (ebenfalls im Bild, weiß und flauschig) wurde stillschweigend als Ehrenmaskottchen gekürt.

Warum wir keine Unterschriften sammeln

Immer wieder werden wir an unseren Infoständen gefragt, wieso wir keine Unterschriften pro CityBahn sammeln. Vor allem mit Blick auf die 14.200 Unterschriften, die 2001 bereits pro Straßenbahn gesammelt wurden und der Unterschriftensammlung zweier Anti-Straßenbahn-Bürgerinitiativen eine durchaus verständliche Frage.

Natürlich wurde diese Frage auch intensiv intern diskutiert und es wäre gelogen, zu sagen, dass es keine Argumente für eine Pro-Unterschriftensammlung gäbe. Dennoch haben wir uns auf unserem Strategietreffen im Januar 2019 dagegen entschieden. Die drei Gründe wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

  1. Die Planungen der CityBahn sind aktuell nicht abstimmungsreif
  2. Eine Unterschriftensammlung wäre reine Symbolpolitik
  3. Es schadet der Entwicklung des Mobilitätsleitbildes

Die Planungen der CityBahn sind aktuell nicht abstimmungsreif


Die Rahmenbedingungen der CityBahn stehen fest: Es soll eine Erweiterung des Mainzer Netzes werden, die Route wurde fixiert und schon erste Entwürfe hinsichtlich Taktgestaltung und Haltestellenlagen erstellt. Die Planung ist aber bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die Informationsveranstaltungen zur Ringkirche am 12. Februar und zum Thema Biebrich am 14. März zeigten eindeutig, dass sich entscheidende Details verändern können. Weitere Informationsveranstaltungen für die anderen Abschnitte folgen.

So ist durch Berücksichtigung der Bürgerwünsche im Bereich der Ringkirche eine weitere Haltestelle hinzugekommen, in Biebrich wurde ein neues Parkraumkonzept vorgestellt; gleichzeitig wird hier die Lage der Haltestellen noch mit all seinen Pro- und Contraargumenten diskutiert. In anderen Abschnitten (wie beispielsweise Hochschule bis Stadtgrenze) fehlen die Detailplanungen noch komplett. Insgesamt gibt es aktuell zu wenige, konkrete Informationen über zum Beispiel die Verkehrsführung mit der CityBahn, über die konkret Auswirkungen auf Bäume und Parkplätze, über den Ablauf der Baustellen, über das künftige Busnetz und über etwaige Kompensationsmaßnahmen für den Einzelhandel.

Diese Details werden Stück für Stück erarbeitet – das braucht aber Zeit. Besonders, weil Abstimmungen mit allen Interessensträgern auch immer wieder zu Detailänderungen führen, die dann neu bewertet und abgestimmt werden müssen. All diese Details sind aber notwendig, damit sich die Bürger informiert und faktenbasiert eine Meinung bilden können. Daher haben wir mehrfach den Zeitpunkt beider Anti-Straßenbahn-Begehren kritisiert. Es wäre scheinheilig, gleichzeitig selbst ein Begehren zu starten.

Eine Unterschriftensammlung wäre reine Symbolpolitik

Unterschriftensammlungen mit dem Ziel, ein Bürgerbegehren auszulösen, haben zwei mögliche Anlässe: Entweder sollen die Bürger etwas durchsetzen, was die Stadtverordnetenversammlung nicht will. Oder aber die Bürger wollen etwas verhindern, was die Stadtverordnetenversammlung will.

Beides ist aus unserer Sicht – zumindest aktuell – nicht der Fall. Unterschriftensammlungen für die CityBahn – deren Planungen laufen und die von der Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung unterstützt wird – hätten also bestenfalls einen symbolischen Effekt. Für reine Symbolpolitik wollen wir allerdings keine persönlichen Daten von tausenden Wiesbadenern sammeln. Da verwenden wir unsere Energie lieber darauf, weiter zu informieren, zu diskutieren und die Planungen rund um die CityBahn Wiesbaden kritisch zu begleiten.

Es schadet der Entwicklung des Mobilitätsleitbildes

Im November letzten Jahres beschloss die Stadtverordnetenversammlung einstimmig, für Wiesbaden ein Mobilitätsleitbild zu erarbeiten – eine Zielvorstellung also, wie der Verkehr in der Stadt zukünftig gestaltet werden soll. Dazu gehört ausdrücklich auch eine intensive Alternativenprüfung zu CityBahn. Was aktuell parallel zu der Detailplanung der CityBahn läuft, ist als also eine detaillierte Ausarbeitung und Bewertung anderen Konzepten wie einem ausgebauten Bussystem (BRT), Seilbahnen, autonomen Fahrzeugen, Elektromobilität. Diese Alternativenprüfung wurde auch vielfach von Kritikern gefordert.

Zu der Untersuchung von Alternativen gehört auch, dass am Ende das Konzept ‘CityBahn’ möglicherweise die beste Lösung ist. Wer also eine unvoreingenommene und umfassende Prüfung von Alternativen fordert (und das ehrlich meint), darf nicht gleichzeitig eine der Optionen schon vorher ausschließen.

Am Ende steht dann ein Entscheidung für das geeignetste Konzept – und zwar auf konstruktiver Basis. Denn die Entscheidung fällt zwischen definierten, bewerteten Alternativen und ist im Gegensatz zu den jetzt laufenden Anti-Bürgerbegehren keine pauschale Ablehnung einer Variante ohne Vorschlag einer brauchbaren Alternative.

Gerichtsverhandlung über den Luftreinhalteplan der Stadt Wiesbaden – ein Zwischenfazit

Auch wenn beim ersten Verhandlungstermin noch kein Urteil im Prozess über die Dieselfahrverbote gefällt und das Verfahren in den Februar vertagt wurde, möchten wir kurz zum Stand des Verfahrens Stellung nehmen:

Wir sind eine Bürgerinitiative, die sich für die Verkehrswende und insbesondere einen leistungsfähigeren und attraktiveren, öffentlichen Nahverkehrs in Wiesbaden einsetzt. In den letzten Wochen unternahm die Stadt Wiesbaden viel, um die drohenden Dieselfahrverbote abzuwenden. Wir begrüßen ausdrücklich diese Maßnahmen, die alle das Ziel hatten, die Verkehrslast zu senken.

Wiesbaden darf jedoch nicht bei diesen Sofortmaßnahmen stehen bleiben. Wir müssen auch mittel- und langfristig diesen Weg konsequent weiter beschreiten hin zu einer weniger verkehrsbelasteten, lebenswerteren und gesünderen Stadt. Einer Stadt mit weniger Pkws, mehr Raum für Menschen und einer gut funktionierenden Infrastruktur für ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger.

Wir finden es bedauerlich, dass die teils schon seit Jahren diskutierten Verbesserungen der Verkehrssituation erst jetzt, unter dem Druck eines Gerichtsprozesses, umgesetzt werden konnten. Von daher ist es gut, dass das Gericht heute kein (vor-)schnelles Urteil zu Lasten einzelner Dieselfahrer gefällt hat sondern sich mit der Vertagung Zeit verschafft, die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überprüfen. Politik und Wirtschaft werden so gezwungen, nachhaltig Farbe zu bekennen, statt nach einem kurzen verkehrspolitischen Strohfeuer in alte Muster zurückzufallen.

Es gibt noch viel zu tun bis Wiesbaden in Sachen ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger-Freundlichkeit den Rückstand aufgeholt hat und die Pkw-Belastung in der Stadt tatsächlich spürbar sinkt. Im In- und Ausland zeigen viele Städte, wie es besser geht. Hier gibt es noch viel Luft nach oben gibt – Luft die Luft zum Atmen schafft.

Aufholbedarf gibt es in Wiesbaden insbesondere im Bereich des ÖPNV. Und die CityBahn als neues Rückgrat Netzes ist ein essentiellen Baustein, um die Qualität und Quantität des öffentlichen Nahverkehrs in unserer Stadt zu steigern. Denn nur attraktive und zuverlässige Nahverkehrsmittel werden Menschen dazu motivieren, ihre Mobilität langfristig nachhaltiger und lebensfreundlicher zu gestalten.

Wir haben es uns zusammen mit unseren Partnern im Bündnis Verkehrswende zur Aufgabe gemacht, diese Transformation in unserer Stadt voranzubringen. Daher waren wir auch Dienstag Vormittag mit einigen Aktiven bei der Prozesseröffnung präsent und werden die weitere Entwicklung in diesem Gerichtsverfahren interessiert, kritisch und konstruktiv begleiten.


Neues Gewand

Wiesbaden ist in Bewegung: Neue Busverbindungen, neue Bahnlinien, neue Radwege und Busspuren – und natürlich auch eine konkreter werdende, weiter heiß diskutierte CityBahn.

Zeit also, dass wir auch unsere Homepage überarbeiten. Hintergrund ist hier (für die technisch interessierten) ein Umstieg von (joomla!) auf (wordpress). Damit wird die Erstellung neuer Artikel und Inhalte deutlich einfacher, anwenderfreundlicher und ermöglichen uns, mit einem deutlich breiteren Team an Redakteuren inhaltlich zu werden.

Und das alles zu eurem Vorteil: Denn die Energie fließt nicht weiter in eine ausgefuchste, technische Bedienung – sondern in Inhalte, Grafiken und konstruktive Beiträge. Die Struktur und das Layout steht – die Inhalte werden wir sukzessive ergänzen.

Uns war wichtig, pünktlich zum 01. Dezember online zu gehen. Wieso? Ihr werdet es erfahren 🙂

Über den Verein

Unser Verein versteht die Neuordnung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Wiesbaden und Umgebung als einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Ein guter ÖPNV sollte die Menschen einer Stadt innerhalb ihres Einzugsgebiets effizient, zeitsparend und umweltfreundlich befördern. Ebenso wünschenswert sind geringe Kosten für den Nutzer, um allen Bevölkerungsschichten eine größere gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Mit seiner Arbeit möchten wir dazu beitragen, dass der ÖPNV in Wiesbaden und Umgebung eine solche Qualität erreicht, dass der Umstieg vom eigenen Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsarten ein selbstverständlicher Schritt wird. Die Umsetzung der Zwecke und Ziele des Vereins und damit das Gelingen der Vereinsarbeit ergeben sich aus der Eigeninitiative und dem Engagement seiner Mitglieder, der Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter den beteiligten Personen und zur Vernetzung nach außen.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes laut Abgabenordnung. Der Vereinszweck wird insbesondere erfüllt durch die Unterstützung eines integrierten, zukunftsfähigen und umweltfreundlichen Gesamtkonzepts im Nahverkehr von Wiesbaden und seiner Umgebung, die Unterstützung der Bemühungen, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Wiesbaden und Umgebung umweltfreundlicher zu gestalten, und die Unterstützung der Einführung und Weiterentwicklung eines schienengebundenen elektrischen Transportmittels im ÖPNV von Wiesbaden und Umgebung. Der Vereinszweck soll erreicht werden durch Informations-, Aufklärungs- und Weiterbildungsveranstaltungen für 
Verkehrsteilnehmer/innen, Planer/innen, Politiker/innen und Vereinsmitglieder. Beratung von Verkehrsteilnehmer/innen über die Nutzung und Verwendung geeigneter Verkehrsmittel sowie Beratung und Fachaustausch mit Behörden, Politik und ÖPNV-Anbietern.

Am Donnerstag, den 17. Mai 2018, wurde der Verein „Bürger Pro CityBahn“ aus der Taufe gehoben und formell von 25 Gründungsmitgliedern im Ratskeller gegründet. Die Bürgerinitiative formierte sich in den letzten Wochen und wird bereits von 130 Wiesbadenern unterstützt, die aus allen Schichten der Bevölkerung stammen. Die Initiatoren Angelo D’Amoreu und Jürgen Gebhardt der Bürgerinitiative Bürger Pro CityBahn luden ihre Mitglieder ein, um die Bürgerinitiative auf das Fundament eines Vereins zu stellen.

Ihnen allen geht es um einen Nahverkehr mit Zukunft. Sie wollen die Deutungshoheit nicht mehr alleine den Gegnern der CityBahn überlassen, die mit vielen Halbwahrheiten Stimmung machen, statt sich für die bestmögliche Lösung für Wiesbaden einzusetzen und dazu beizutragen, dass diese Stadt eine lebenswerte Zukunft hat, die allen Menschen dient.

Der Verein versteht gemäß seiner Satzung die Neuordnung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Wiesbaden und Umgebung als einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Er unterstützt ein integriertes, zukunftsfähiges und umweltfreundliches Gesamtkonzept im Nahverkehr von Wiesbaden und seiner Umgebung.

Er lädt alle Wiesbadener Bürger ein sich eingehend zu informieren und daran mitzuwirken, dass der ÖPNV in Wiesbaden eine solche Qualität erreicht, dass der Umstieg vom eigenen Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsarten ein selbstverständlicher Schritt wird. In jedem Falle eine bessere Alternative als der Status Quo mit mehr stehendem als fahrendem Individualverkehr. Letztlich soll allen Menschen gedient sein, jeder mitgenommen und niemand ausgegrenzt werden.

Die „Bürger Pro CityBahn“ werden dazu eigene Infostände betreiben und Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Sie werden auch die Planungen aufmerksam und nicht kritiklos begleiten.

In der Gründungsversammlung wurden Angelo D´Amore zum 1. Vorsitzenden und Jürgen Gebhardt zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und beauftragt die Eintragung des Vereins und Erlangung der Gemeinnützigkeit kurzfristig zu beantragen.



Über die Bürgerinitiative

Um ein Gegengewicht zu den Bahn-Ablehnern zu bilden, gründete sich am Samstag (10.03.2018) die Bürgerinitiative Pro City-Bahn. „Unser Ziel ist es, den Raum für einen Dialog zu schaffen“, erklärt Angelo D’Amore, der zusammen mit Jürgen Gebhardt der Ideen- und Anstoßgeber der Bürgerinitiative ist. Knapp fünfzig Leute versammelten sich zur Gründungsversammlung im Saal der Pfarrei Christ-König in Nordenstadt. Man wolle die einseitige Diskussion über die City-Bahn, wie sie zurzeit geführt werde, durch die eigene Arbeit aufbrechen. „Für uns ist es wichtig, die Bürger, die noch keine Meinung zur City-Bahn haben, zu überzeugen“, so D’Amore. Für die Aufklärungsarbeit wolle man natürliche Verbündete suchen, in erster Linie Studenten aus Wiesbaden und Mainz. „Unser Ziel ist eine ökologische Verkehrswende in Wiesbaden, die sich durch die City-Bahn als Entlastung für den öffentlichen Personennahverkehr ergibt.“

Unter den an diesem Morgen Versammelten finden sich viele Parteimitglieder und auch einige Stadtverordnete. „Die Tatsache, dass wir hier in so einem großen Spektrum erscheinen, spiegelt den überparteilichen und grunddemokratischen Charakter dieser Bürgerinitiative wider“, sagt Kevin Schultz, Mitglied der CDU. Eine der zentralen Aufgaben der Bürgerinitiative, so Schultz weiter, sei es „zu informieren, statt zu missionieren“ und sich nicht auf Grabenkämpfe einzulassen. Die Diskussionskultur solle nicht durch Streitereien, sondern durch positive und fundierte Berichterstattung gekennzeichnet sein.

D’Amore und die Mitglieder der Bürgerinitiative schätzen die Erfolgsaussichten ihrer zukünftigen Arbeit optimistisch ein: Nach dem Dieselskandal der Bundesregierung wolle man das veränderte Stimmungsbild in der Bevölkerung, was das Automobil als Verkehrsmittel anbelangt, nutzen und für eine ökologische Verkehrswende in Form der emissionsfreien City-Bahn werben. Um auf sich aufmerksam zu machen, ist man auf Internetplattformen wie Facebook und mit einer eigenen Homepage präsent. Geplant sei auch eine Online-Petition ebenso wie die Möglichkeit, online für die Bürgerinitiative zu spenden. Zentral soll allerdings der direkte Dialog mit den Bürgern bleiben. Wie und in welcher Form das geschehe, werde in den nächsten Wochen besprochen und geplant, so Angelo D’Amore.

Die zukünftigen Anforderungen an den ÖPNV in Wiesbaden, Mainz und dem Rheingau-Taunus-Kreis sind stetig steigend. Der ÖPNV ist mittlerweile an seine Grenzen gekommen, so dass eine effiziente Weiterentwicklung dringend erforderlich ist. Das Projekt Citybahn ist ein wichtiger Teil für die Zukunft des ÖPNV, dass wir Unterstützen möchten.

Unsere Ziele

  • Die Förderung und Unterstützung des Projekts „CityBahn“ 
  • Die Förderung und Unterstützung der „Verkehrswende“ für einen Umweltfreundlichen und Zukunftsorientieren ÖPNV in Wiesbaden.

 Diese Ziele wollen wir verwirklichen, insbesondere durch:

  • Aufklärungs- und Informationsarbeit – von Bürgern für Bürger.
  • Bereitstellung von Informationen zum Projekt CityBahn, welche vom Verkehrsunternehmen, der Kommune und anderen Quellen zur Verfügung gestellt werden oder selbst recherchiert / zusammengestellt werden.
  • Informationsveranstaltungen
  • Internetauftritt
  • Social Media Aufritt
  • Workshops

Wir sind ein überparteilicher Zusammenschluss (Bürgerinitiative) und finanzieren uns ausschließlich aus den privaten Mitteln unserer Mitglieder!