CityBahn & Bäume

Die nachfolgenden Informationen wurden erstmalig zum Vortragsabend am 21. Oktober 2019 in Biebrich präsentiert und diskutiert. Bei verändertem Planungsstand wird diese Seite weiter aktualisiert; entsprechende Änderungen kenntlich gemacht.

Grundsätzliches

Alle nachfolgenden Aussagen, auch die Darstellungen und Fotos basieren auf den aktuellen, öffentlich einsehbaren Plänen. Die CityBahn befindet sich aktuell in der Vor- bzw. Entwurfsplanung. Die Pläne sind Entwürfe, die – obwohl sie auf den ersten Blick exakt wirken – weiter detailliert werden. Entsprechend können sich die Aussagen verändern. Auch erfolgte die Identifikation der betroffenen Bäume rein über den entworfenen Straßenraum – Aussagen über beispielsweise Wurzeln sind anhand der Pläne nicht möglich. Details zum Vorgehen entnehmt ihr bitte der Präsentation (siehe unten).

Insgesamt geben die Pläne aber eine gute Tendenz ab und offenbaren bei genauerer Betrachtung Ansatzpunkte für weitere Verbesserungen. Auch die grundsätzliche Frage nach der zukünftigen Aufteilung des Straßenraumes entlang der Route wird weiter diskutiert werden (müssen).

Zusammenfassung der wesentlichen Abschnitte

Gustav-Stresemann-Ring

Für die auf dem Gustav-Stresemann-Ring geplanten Ausziehgleise (für am Hbf beginnende und endende Bahnen) sind die Bäume in Mittellage im Weg. Der 1. Ring verbleibt in den Planungen in dem Abschnitt sechs- bis siebenspurig.

Aufteilung des Baumbestandes auf dem relevanten Abschnitt des Stresemann-Rings (Mainzer Straße – Bahnhofstraße).

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Kaiser-Friedrich-Ring

Auf dem kurzen Abschnitt des Kaiser-Friedrich-Rings, auf dem die CityBahn-Route verlaufen soll, werden voraussichtlich drei Bäume betroffen sein.

Aufteilung des Baumbestandes auf dem Kaiser-Friedrich-Ring, Abschnitt Bahnhofstraße-Biebricher Allee.

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Biebricher Allee

Entlang der Biebricher Allee sind auf Basis der aktuellen Planungen drei Stellen betroffen:

  • Im Bereich Fischerstraße
  • Im Bereich Theodor-Heuss-Ring
  • Im Bereich Kasteler Straße

Aufteilung des Baumbestandes auf der Biebricher Allee.

Im Bereich der Fischerstraße (zwischen 1. Ring und Fischerstraße) liegen insgesamt zehn Bäume mittig. Da die Biebricher Allee in diesem Abschnitt vierspurig bleiben soll, wird der heutige Grünstreifen in der Mitte für die CityBahn benötigt.

Analog gilt das für elf Bäume auf Höhe der Tankstelle. Auch hier (zwischen Kasteler Straße – Autobahn) verbleibt die Biebricher Allee in den Planungen vierspurig; auch hier stehen deswegen die Bäume in der Mitte der Straße im Weg.

An der Kreuzung zum Theodor-Heuss-Ring bedingt die angedachte Haltestelle den Wegfall der ~20 Bäume. Da hier (im Gegensatz zu den anderen Haltestellen entlang der Allee) die Bahnsteige direkt am Gleis geplant sind, muss die Straße nach außen geschwenkt werden.

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Rheinstraße

Entlang der Rheinstraße ist der vorhandene Baumbestand von den vorliegenden Plänen nur minimal betroffen – ein Mal im Bereich der Tiefgarageneinfahrt zum Luisenplatz (drei Bäume) und an der Haltestelle Luisenplatz (drei Bäume).

Aufteilung des Baumbestandes auf dem relevanten Abschnitt der Rheinstraße (Bahnhofstraße – 1. Ring).

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Klarenthaler Straße

Der vorliegende Entwurf entlang der Klarenthaler Straße sieht insgesamt substanziellere Eingriffe vor. Grundsätzlich lassen sich drei Abschnitte unterscheiden:

  • Ringkirche – Dotzheimer Straße
  • Dotzheimer Straße – Kurt-Schumacher-Ring
  • Bereich „Hochschule RheinMain“

Für den Bereich von der Ringkirche bis zur Dotzheimer Straße lässt sich sagen: Er ist zu schmal für zwei Autospuren, zwei Straßenbahngleise und zwei Baumreihen. Bleibt die Aufteilung der Straße so (siehe unten – Verbesserungsvorschläge) – stehen die 13 Bäume im Weg.

Auf Höhe der Hochschule wird die Verkehrsführung grundlegend verändert. Die Klarenthaler Straße verbleibt stadteinwärts zweispurig – stadtauswärts wird die Fahrbahn nach Norden verlegt. Die Tankstelle (und die Gleise der CityBahn) liegen dann zwischen den Fahrbahnen. Zusätzlich erhält die CityBahn hier ein Drittes Gleis für die hier endenden/beginnenden Fahrten. Dadurch (und durch die Haltestelle) ergeben sich größere Anpassungen im Baumbestand – aber auch Freiflächen für Neupflanzungen.

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Zwischen den beiden Abschnitten – also entlang des Elsässer Platzes – sieht der Entwurf eine grundlegende Neuaufteilung des Straßenraumes vor. Die heutigen Spuren sind zu breit für eine Spur, zu schmal für zwei Spuren und verschenken dadurch wertvollen Platz. Da die heutigen Bäume nicht komplett mittig stehen, sieht der Entwurf hier eine komplette Neuanlage der Allee vor. Heißt: Bäume weg, neue Bäume hin. Auf Höhe der Dotzheimer Straße ist ebenfalls eine Haltestelle geplant.

Interaktive Baumkarte

Dunkelgrün: Bestand & nicht betroffen.
Hellgrün: Beispiele für mögliche Neupflanzungen.
Gelb: Unklar.
Rot: Betroffen.

Vorträge & Präsentationen

Ansätze zur Verbesserung

Die Pläne beherbergen – das liegt in ihrer Natur als Entwurf – viele Ansatzpunkte für kleine und große Verbesserungen. Exemplarisch wollen wir hier einige präsentieren – mit dem Fokus auf Bäume. Wir sind gespannt auf eure Vorschläge – ab in die Kommentare damit!

Biebricher Allee/Fischerstraße

Die Biebricher Allee soll – so die Planungen – zwischen erstem Ring und Fischerstraße vierspurig bleiben. Wenn die Planungen hier auf zwei Spuren gehen (zuzüglich der Abbieegspuren), ließe sich ein Teil dieser Bäume unverändert erhalten.

Wiesbadener Straße/Biebricher Straße

Der Plan enthält (unverständlicherweise) in Kreuzungsnähe Parkplätze. Unabhängig von den negativen Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, den Parkplätze in Ampelnähe haben können, sind diese im Bereich von heute dort stehenden Bäumen eingezeichnet. Um die Bäume zu erhalten, sollte hier auf die Parkplätze verzichtet werden.

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Ringkirche/Klarenthaler Straße

Den Plänen folgend wird der Bereich um die Ringkirche verkehrsberuhigt – also vom Durchgangsverkehr befreit.

Wenn die Klarenthaler Straße zwischen Ringkirche und Dotzheimer Straße entgegen des Entwurfs als Einbahnstraße (in Richtung Dotzheimer Straße) geplant würde, ließe sich zumindest mindestens eine der Baumreihen erhalten (und vervollständigen). Gleichzeitig verbleiben breitere Fußwege mit Möglichkeit zur Außengastronomie für die ansässige Konditorei. Natürlich sollten notwendige Anlieferzonen ebenfalls berücksichtigt werden.

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