Drum prüfe, wer sich länger bindet

Am 27. Juli eröffnet die französische Stadt Caen ihr neues Straßenbahnnetz. Damit ist sie eine von Dutzenden französische Städten, die sich eine Tram zulegen. Doch Caen ist in einem Detail besonders: Hier entschied sich die Stadt 2002 für eine vermeintliche Alternative zur Straßenbahn – und scheiterte.

Wer in Wiesbaden ein Spurbussystem statt einer normalen Straßenbahn einführen möchte, sollte einen Blick nach Caen wagen. Es lohnt sich, denn Caen, in der Normandie gelegen und mit seiner mittelalterlichen Burg und mehreren Kirchen eine für Touristen sehr attraktive Stadt, wird nun am 27. Juli 2019 eine Straßenbahn in Betrieb nehmen. Vorausgegangen ist eine eher wechselvolle Geschichte. Zuvor war das mit vielen Vorschusslorbeeren gestartete Projekt eines straßenbahnähnlichen Oberleitungsbussystems namens TVR gescheitert.

Auch die TVR verkehren losgelöst vom Autoverkehr. (Bild: Gervacio Rosales, Tranvia – panoramio – Gervacio Rosales, CC BY 3.0)

Eigentlich hatte die Stadt Caen 2002 ein besonders preiswertes, aber trotzdem leistungsfähiges elektrisches System für den öffentlichen Nahverkehr eingeführt, das ohne Schienen auskommen sollte. Die spurgeführten Doppelgelenkwagen des TVR waren 24,5 Meter lang, 2,5 Meter breit und konnten bis zu 154 Passagiere befördern. In der Anschaffung waren sie günstiger als eine Straßenbahn. Im täglichen Betrieb aber erwiesen sie sich aufgrund von Pannen, Störungen und Entgleisungen als so unzuverlässig und im Unterhalt so teuer, dass man bereits 2011 entschied, die 2002 eröffneten Strecken stillzulegen. Der TVR wird künftig durch eine konventionelle Straßenbahn ersetzt. Sicher auch ein wichtiger Fingerzeig für Befürworter schienenloser Alternativen zur CityBahn in Wiesbaden.

Die Spurführung hat beim TVR auch einen Nachteil: Immergleiche Belastungen der schweren Fahrzeuge führen zu Spurrillen in der Straße. (Bild: HÉROUVILLE Saint-Clair CFR0194 flickr photo by NeiTech shared under a Creative Commons (BY-NC-ND) license )

In bemerkenswerten 18 Monaten Bauzeit wird in Caen in diesem Sommer eine Straßenbahnstrecke mit 16,2 km Länge eröffnet. Mit insgesamt 260 Millionen € liegen die Kosten nur knapp über der kalkulierten Viertelmilliarde – auch in dieser Hinsicht ein eindrucksvolles Vorbild. Dieser Preis übersteigt zwar die Investition für die nun ausgemusterten TVR, aber nach den Berechnungen werden diese Mehrkosten rasch durch die Einsparungen im täglichen Betrieb amortisieren werden. Zusätzlich sorgt die Straßenbahn für mehr Grün in der Stadt, da etwa die Hälfte der ehemaligen TVR-Betonbahnen jetzt durch Rasengleise ersetzt worden sind. Drum prüfe wer sich länger bindet – auch in Wiesbaden.

Wiesbaden liegt nicht an der Saar

Der Aus- und Neubau von Straßenbahnen führt nicht automatisch zu einer Erfolgsgeschichte. Er muss Sinn haben, wohlüberlegt sein und sich in eine Reihe passender Randbedingungen einbetten. Deshalb werden Ausbauprojekte ausführlich geplant, untersucht und sind meist Teil eines Gesamtpaketes an Veränderungen. Nicht umsonst ist die Liste der Erfolgsstories deutlich länger als die der Fehlschläge. Ein weniger erfolgreiches Beispiel ist die (auf einigen Abschnitten) schwächelnde Saarbahn. Hier müssen unangenehme Fragen nach dem Warum beantwortet werden. Aber ist die Saarbahn deshalb unguter Vorbote für die CityBahn? Nein, denn die Unterschiede sind signifikant.

Hinweis: Der Begriff Saarbahn ist der Name für die Bahnlinie Lebach-Saarbrücken-Saargemünd und gleichzeitig der Name der Betreibergesellschaft Saarbahn GmbH. Die Saarbahn GmbH, das Saarbrücker Pendant zur ESWE, betreibt darüber hinaus aber auch das Busnetz der Region. Das kann so leicht zu Verwirrungen führen; bei Nachrichten wie „Fahrgastrückgang bei der Saarbahn“ empfiehlt sich daher ein zweiter Blick, ob die Bahnlinie speziell oder das Unternehmen allgemein gemeint ist.

Am 13. März 2019 veröffentlichten die Blogger Roland Lattwein und Carsten Petersen auf ihrer Website eine Langzeitanalyse zur Saarbahn. Die Saarbahn ist ein Schienenverkehrsmittel, welches das Saarbrücker Umland mit der Landeshauptstadt verbindet. Das Fazit der Analyse: Nicht sonderlich positiv. Die Bahn sei ein finanzielles Desaster für die Stadt und das Land ohne Nutzen für die Bevölkerung.

Doch lassen sich bei genauerer Betrachtung Fehler in der Analyse der Autoren erkennen. Eine der Behauptungen: Die Saarbahn transportierte zwischen 20 und 25 Millionen Fahrgäste. Die Autoren des Blogs können jene Aussage allerdings nicht belegen, sondern verweisen auf Äußerungen der damaligen Geschäftsleitung. Jene Aussage von 20 bis 25 Millionen potenziellen Fahrgästen bezieht sich darüber hnaus auf eine Planung zurück, als noch zwei Linien anstrebt wurden – es kam aber nur eine Linie. Eine Verwendung jener Zahl ist daher nicht sonderlich seriös und nachvollziehbar.

Nicht viel los an der Saarbahn-Haltestelle „Walpershofen Mitte“ (H.Hei52, Walpershofen-Haltestelle-Ortsmitte1, CC BY-SA 3.0)

Dennoch ist die Kritik der Journalisten in Teilen angebracht. Denn die Saarbahn hat tatsächlich mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Die Streckenplanung und der Betrieb sind in Teilen nicht optimal. Besonders der nördliche Erweiterungsstrang nach Lebach-Jabach führt mit über 22 Haltestellen durch teilweise dünn besiedeltes Gebiet und wird in einem schwachen Takt bedient. Auf dem jüngsten Erweiterungsabschnitt wurden täglich ca. 5.200 Fahrgäste gezählt. Die Fahrgast-„Ausbeute“ bewegt sich auf einem relativ niedrigen Niveau, was im Zusammenhang mit den Kosten des Ausbaus durchaus diskutabel ist.

Primäres Problem der Saarbahn ist ihr Umfeld. Denn dort schrumpft die Bevölkerung – damit leider auch die Fahrgastzahl. Das zeigt sich beispielhaft an der Gemeinde Kleinblittersdorf. Hier sank die Einwohnerzahl von 12.850 (12/2006) auf 10.904 (09/2018). Das ist Bevölkerungsverlust von knapp 15%. In einem ähnlichen Zeitraum wurde zugleich ein Fahrgastrückgang von -9,7% bis -21,4% an den verschiedenen Saarbahn-Haltestellen in Kleinblittersdorf festgestellt 1)Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Markus Tressel et al. (Bündnis90/Die Grünen). http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/063/1906305.pdf .

Muss dann noch das Angebot aufgrund von personellen Problemen oder betrieblichen Gründen ausgedünnt werden, ist der Rückgang der Fahrgastzahlen nicht verwunderlich.

Hauptunterschiede Saarbahn – CityBahn

Lässt sich diese Entwicklung somit auf Wiesbadens CityBahn übertragen? Um es kurz zu machen: Keineswegs. Denn in wesentlichen Punkten unterscheiden sich bei beiden Straßenbahnprojekte.

 
  • Die Gemeinden, durch die die Saarbahn führt, schrumpfen fast ausnahmslos. So haben die fünf (neben Saarbrücken) angeschlossenen Gemeinden Lebach, Heusweiler, Riegelsberg, Kleinblittersdorf und Saargemünd seit Eröffnung der Saarbahn jeden zehnten Einwohner verloren – über 9.000 Menschen. Die Ortsteile entlang der CityBahn wachsen hingegen stetig; besonders in Mainz-Kastel, Biebrich und Taunusstein wird die Einwohnerzahl durch Neubauprojekte und Nachverdichtung weiter steigen.
  • Die demografische Entwicklung ist ebenfalls eine andere. Im Saarland fehlt es insbesondere an jungen Menschen, was sich beispielsweise in sinkenden Schülerzahlen ausdrückt. Wiesbaden, Mainz und Umgebung haben aber steigende Einwohnerzahlen und der Trend zeigt im Gegensatz zum Saarland ein weiteres Wachstum. Der Bau neuer Schulen zur Bewältigung der Schülerzahlen ist in Diskussion.
  • Die Saarbahn führt auf der Strecke nach Lebach durch dünn besiedeltes Gebiet mit wenig Fahrgastpotential. So sind beispielsweise im Ortsteil Heusweiler-Eiweiler drei Haltestellen angelegt – für nichtmal 2.500 Einwohner. Die CityBahn hingegen führt durch die am dichtest besiedelten Stadtteile Wiesbadens. Im Umland sind in den Städten Taunusstein und Bad Schwalbach zentrale Haltestellen geplant. Das bestehende Bussystem ist in der Stadt dem Ansturm nicht mehr gewachsen und im Umland ungenügend.
  • Die Saarbahn schließt nördlich von Saarbrücken Gemeinden und Stadtteile mit zusammen knapp 20.000 Anwohnern an und braucht dafür an 21 Stationen auf 19 Kilometern. Wiesbaden-Biebrich hat doppel soviele Einwohner.
  • Anders als bei der Saarbahn soll keine Infrastruktur der Deutschen Bahn genutzt werden. Im Gegensatz zur Saarbahn fallen also für die CityBahn keine Trassen- und Stationsgebühren an. Das Geld kann für andere Zwecke genutzt werden. Die Sauberkeit und der Betrieb der Haltestellen liegt in der Verantwortung der Stadt.
  • Die CityBahn führt nicht nur durch Wohngebiete und die Innenstadt, sondern auch zu anderen wichtigen „Points of Interests“ wie in Mainz-Amöneburg das Kalle-Gelände oder die Hochschulstandorte in Wiesbaden und Mainz. Das schafft im Vergleich zur Saarbahn ein größeres Fahrgastpotenzial – so ist die Universität von Saarbrücken mit seinen 17.000 Studenten beispielsweise nicht an die Saarbahn angeschlossen.
Verlauf der Saarbahn (orange) durch die Vielzahl an Tarifwaben. (Aus: https://saarvv.de/wp-content/uploads/2016/01/Wabenplan-2019.pdf)
  • Für den Bau der CityBahn werden keine aufwendige Bauten wie Tunnel oder Viadukte benötigt, wie sie beispielsweise der Norderweiterung der Saarbahn zu den höheren Kosten führten.
  • Das in Saarbrücken und Umgebung oft diskutierte Preiswaben-Problem der Saarbahn ist bei der CityBahn weitaus geringer. Denn Wiesbaden und Mainz sind bereits ein gemeinsames Tarifgebiet. Hierbei möchten wir den RMV aber auf die Möglichkeit hinweisen analog zur Preisreform in Frankfurt ähnliche Maßnahmen für Mainz, Wiesbaden und Umgebung zu ergreifen, um Preissprünge zwischen einzelnen Orten zu mildern.

Personalprobleme und mangelnde Zuverlässigkeit

Roland Lattwein, Autor der oben angeführten Studie, veröffentlichte nur wenige Monate zuvor eine weitere Analyse mit dem Titel: Sozialer Kahlschlag bringt Saarbahn ins Schleudern. Hintergrund ist hier ein beispielloser Sozialabbau und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der Saarbahn-Mitarbeiter in den 2010er Jahren. Getrieben von einer Privatisierungs-Idee sanken die Löhne und stiegen die Arbeitszeiten. Die Folge: Exorbitanter Krankenstand bei den Mitarbeitern, Saarbahn-Lokführer wechseln zur besser zahlenden DB. In Folge leiden 16 von 42 Buslinien leiden unter massiven Einschränkungen, jeder zehnte Buskilometer fällt aus. Die Saarbahn verkehrte ab Oktober 2018 nur nach einem Notfahrplan. Hinzu kamen versteckte Preiserhöhungen und Verschlechterungen im Service – mit Konsequenzen: 2016 beförderte die Saarbahn GmbH 1,4 Millionen Fahrgäste weniger als drei Jahre zuvor.

Den 320 Bus- und Bahnfahrern der Saarbahn schlagen Privatisierungskeule und Lohnkürzungen auf Leistungswillen, Motivation und Gesundheit. Zeitweise fallen 20 Prozent aus. Heilloses Durcheinander herrscht bei den Einsatz- und Fahrplänen. 

Roland Lattwein: Sozialer Kahlschlag bringt Saarbahn ins Schleudern
Die Station Rilchingen-Hanweiler in Kleinblittersdorf. (Bild: Amber16, Bahnhof Hanweiler – Bad Rilchingen Saarland 01, CC BY-SA 4.0)

2017 gründete die Saarbahn GmbH die neue Tochter Saarbus GmbH. Ziel: Ein Busbetrieb auf privatwirtschaftlicher Basis – mit der Folge weiterer Lohnabsenkungen für das Fahrpersonal. Dass derartige Experimente für einen Großstadt-ÖPNV nicht taugen, hat Wiesbaden mit seiner WiBus GmbH leidlich erfahren müssen. Wiesbaden hat daraus gelernt – hoffentlich lernt Saarbrücken ebenfalls. Ansonsten drohen weitere Verschlechterungen in Zuverlässigkeit, Service und damit schließlich weiter sinkende Fahrgastzahlen.

Fazit

Es zeigt sich: Ein Vergleich zwischen den beiden Verkehrsprojekten ist nicht zielführend. Die in Saarbrücken getroffenen Maßnahmen können und müssen kritisch betrachtet werden. Jedoch können die Erkenntnisse aus dem Saarland nicht auf das CityBahn-Projekt übertragen werden, da allein die baulichen und demografischen Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind. Wiesbaden und Mainz liegen in einer wirtschaftlichen Wachstumsregion, welche den Ansprüchen der Zukunft gerecht werden muss. Dafür braucht es die leistungsfähige CityBahn, die Mainz und Wiesbaden verbindet und so für die Zukunft stärkt. Eine ähnliche effiziente und attraktive Alternative ist nicht in Sicht.

Weiterlesen

Quellen   [ + ]

1. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Markus Tressel et al. (Bündnis90/Die Grünen). http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/063/1906305.pdf

Neue Verbindungen zum Fahrplanwechsel

Zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember gibt es in Wiesbaden und seinem Umland einige Verbesserungen für Bus- und Zugnutzer. Auf bestehenden Strecken werden ebenso neue Linien eingezogen. . Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Maßnahmen und bewerten, auf welche Weiste auch die Wiesbadener Einwohner davon profitieren könnten.

Die neuen Verbindungen können bereits jetzt  über den DB-Navigator abgerufen werden.

RB75: Wiesbaden – Mainz – Aschaffenburg

Der Betrieb der Regionalbahn 75 geht zum Fahrplanwechsel von der Deutschen Bahn (DB) auf die Hessische Landesbahn (HLB) über. Damit bekommt die Linie nicht nur mehr Türen und mehr Sitzplätze, sondern auch modernere Züge mit Steckdosen und WLAN. Die HLB hat eigens für die RB75 neue Garnituren des Typ Corodia Continental von Alstom beschafft. Die HLB bietet mit diesen Zügen einen verdichteten Takt an: Zwischen Wiesbaden und Darmstadt von Montag bis Samstag zu den Kernzeiten im Halbstundentakt; zusätzliche Fahrten außerdem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sowie in den Wochenendnächten.

RE9: Neue Expresslinie Eltville – Frankfurt (ohne Halt in Wiesbaden)

Mit der neuen Regionalbahnlinie 9 (Rheingauexpress) bietet der VIAS im Berufsverkehr eine neue Direktverbindung zwischen Eltville und Frankfurt an. Ohne Umweg über den Wiesbadener Hauptbahnhof, spart sie zehn bis zwölf Minuten Fahrtzeit. Vom Rheingau nach Frankfurt gibt es so zwei zusätzliche Expressfahrten in den Morgenstunden, in die Gegenrichtung je eine morgens und eine abends. Die Fahrtzeiten sind in der Tabelle dargestellt.

Die Züge der RB10 (Rheingaulinie), die weiter im Hauptbahnhof halten, werden dadurch vom Andrang entlastet. Sie verkehren künftig im Sommer außerdem durchgehend halbstündlich.

Relationaban
Eltville → Frankfurt Hbf06:0506:50
08:0508:52
Frankfurt Hbf → Eltville07:1107:52
17:1017:52
Fahrtzeiten des neuen RheingauExpress (RE9)

RB33: Neue Direktverbindung Wiesbaden – Bad Kreuznach – Idar-Oberstein

Die Regionalbahn 33 der vlexx bietet von Dezember an einmal täglich eine Direktverbindung nach Wiesbaden, Pendler aus Idar-Oberstein bzw. Bad Kreuznach können somit künftig ohne Umstieg nach Wiesbaden fahren – morgens hin, abends zurück. Die Gefahr, den Anschuss zu verpassen, ist damit gebannt und die Fahrtzeit verkürzt sich.

Relationaban
Bad Kreuznach → Wiesbaden Hbf06:4007:31
Wiesbaden Hbf → Bad Kreuznach17:0818:02

RE4 und RE14: Zusätzliche Direktverbindungen Mainz-Frankfurt

Die Regionalexpresslinien RE4 (aus Karlsruhe) und RE14 (aus Mannheim) enden bislang in Mainz Hbf. Mit dem Fahrplanwechsel werden die Züge ein Mal pro Stunde nach Frankfurt verlängert. Mit zwei Zwischenstopps in Hochheim und Höchst geht es von Frankenthal/Worms über Mainz Hbf nach Frankfurt Hbf. In die Gegenrichtung wird diese Verbindung künftig im Zweistundentakt angeboten. Je nach Start-/Zielort verkürt sich die Reisezeit um bis zu zehn Minuten. Da der Umstieg entfällt, riskieren Pendler nicht mehr, die Anschlusszüge zu verpassen.

Expressbuslinien

Für diese Bus- und Expressbuslinien ergeben sich Verdichtungen des Taktes – im Detail sind die Veränderungen auf der Homepage des rmv nachzulesen:

  • X26 – Wiesbaden ↔ Bad Homburg
  • X72 – Wiesbaden ↔ Limburg
  • 171 – Wiesbaden ↔ Rüdesheim
  • 269/271 – Wiesbaden ↔ Bad Schwalbach
  • 275 – Wiesbaden ↔ Nastätten

Fazit

In den Tagen nach dem Fahrplanwechsel treten erfahrungsgemäß ein paar Kinderkrankheiten auf – Personal, Technik und Abläufe müssen sich erst einspielen. Wir hoffen, dass diese möglichst kurz ausfällt und die Pendler wenig belastet. Die beteiligten Bahnunternehmen DB, vlexx, VIAS und die HLB haben ja bereits Erfahrungen im Bahnbetrieb.

Gerade für Pendler bringt der Fahrplanwechsel deutliche Verbesserungen, Beschleunigungen und weniger verpasste Anschlusszüge. Bleibt zuhoffen, dass auf diese Weise für viele der Umstieg auf den Nahverkehr attraktiv wird. Und dass die Anbieter auch künftig mit dem Ausbau der Verbindungen fortfahren.  

Ausbauprojekte im RheinMain-Gebiet

Der Nahverkehr in der RheinMain-Region ist im Umbruch. Autofahrern macht der zunehmende Verkehr auf dem überbeanspruchten Autobahnnetz und den vielen Bundesstraßen in dem Gebiet zu schaffen. Steigende Einwohnerzahlen verschärfen den Verkehrskollaps. Auch das Schienennetz ist spürbar überlastet: Gerade auf der südmainischen Strecke zwischen Frankfurt und Mainz sind Zugverspätungen und Ausfälle an der Tagesordnung. Das zwingt die Städte, Landkreise und das Land Hessen zum Handeln. Eine Reihe von Baumaßnahmen sollen das Schienennetz stärken und dem Öffentlichen Nahverkehr zugute kommen. 

Die meisten Neubauprojekte im S- und Regionalverkehr stehen unter dem Dach des Projektes Frankfurt RheinMain plus – eines Gemeinschaftsprojekts von Bund, Land, der Stadt Frankfurt sowie der Deutschen Bahn und dem rmv. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Maßnahmen und bewerten, auf welche Weise auch die Wiesbadener davon profitieren könnten.

U-Bahn Verlängerung nach Bad Homburg Hbf

Verlauf der geplanten U2-Verlängerung. (Eigene Darstellung, Basis www.openstreetmap.org)

Bislang endet die Linie U2 etwa 1,4 Kilometer östlich vom Bad Homburger Hauptbahnhof an der Haltestelle Gonzenheim. Mit der Verlängerung zum Hauptbahnhof, für die sich die Bad Homburger Einwohner in einem Bürgerentscheid am 28. Oktober mit deutlicher Mehrheit ausgesprochen haben, entsteht eine direkte Umstiegsmöglichkeit zwischen U2, der S-Bahnlinie 5 und mehreren Regionalbahnlinien. 

Die Gesamtkosten der Erweiterung werden auf ungefähr 55 Millionen Euro geschätzt – die neue Strecke muss zur Kreuzung der S-Bahn-Trassen abschnittsweise unterirdisch geführt werden. Auch die Haltestelle Gonzenheim würde unterirdisch neu gebaut. Die Nutzen-Kosten-Berechnung fällt trotz dieser aufwendigen Führung mit einem Faktor von 2,15 deutlich positiv aus. 1)U2 Bad Homburg vor der Höhe

Die Fraktionen von CDU, SPD und der Grünen der Bad Homburger Stadtverordnetenversammlung befürworten das Projekt – die FDP sprach sich dagegen aus. Knapp über 70 Prozent der Wähler stimmten für die Erweiterung – nur vier der 43 Wahlbezirke zeigten eine Mehrheit dagegen.2)Bürgerentscheid Bad Homburg 2018 – Vorläufiges Endergebnis

Wallauer Spange – HessenExpress

Mögliche Verläufe der Wallauer Spange (Eigene Darstellung, Basis www.openstreetmap.org)

Als Wallauer Spange wird der Lückenschluss zwischen der Bahnstrecke Breckenheim-Wiesbaden und der ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt bezeichnet. Bisher existiert diese Verbindung nur in nördliche Richtung.

Mit dem Neubau dieses Abschnittes wird es erstmals möglich, dass Zugverbindungen vom Wiesbadener Hauptbahnhof über die Schnellfahrstrecke Richtung Flughafen Frankfurt zu fahren. Der RMV hat bereits angekündigt, bei Inbetriebnahme der Wallauer Spange zwei neue Verbindungen einzurichten: Den HessenExpress 1 von Wiesbaden über den Flughafen nach Frankfurt sowie den HessenExpress 7 von Wiesbaden über den Flughafen nach Darmstadt*. Durch die Nutzung der Schnellfahrstrecke und den kürzeren Weg verringern sich die Reisezeiten teils drastisch, Wiesbaden wird enger an den Fernverkehr angebunden. Zwei Linien, die jeweils stündlich fahren – für den Abschnitt Wiesbaden – Flughafen ergibt sich so eine neue, halbstündliche Expressverbindung. 3)4)Planfeststellungsabschnitt 0: Wallauer Spange

RelationFahrtzeit
(heute)
Fahrtzeit
(HessenExpress)
 
Wiesbaden - Flughafen33 Minuten (S9)14 Minuten- 19 Minuten
Wiesbaden - Frankfurt Hbf33 Minuten (RB10)28 Minuten- 5 Minuten
Darmstadt - Flughafen30 Minuten (Bus)15 Minuten- 15 Minuten
Darmstadt - Wiesbaden43 Minuten (RB 75)35 Minuten- 8 Minuten

Die Wallauer Spange befindet sich derzeit in der Phase der Vorplanung, die noch 2018 abgeschlossen werden soll. 2025 soll die Strecke in Betrieb gehen. Ob es im Bereich Wallau / Nordenstadt / Delkenheim einen neuen Bahnhof geben wird, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

* Der HessenExpress nach Darmstadt hängt noch von einer weiteren Baumaßnahme, der „nördlichen Neubaustrecke RheinMain-RheinNeckar“, ab. Bis zur Fertigstellung dieser Strecke verkehrt der HEX nur nach Frankfurt Hbf.

Nordmainische S-Bahn

Der Verlauf der nordmainischen S-Bahn. Rot: neue, normainische S-Bahn. Blau: Bestehende S-Bahn. (Eigene Darstellung, Basis 
www.openstreetmap.org)

Die Nordmainische S-Bahn ist eine neue S-Bahnverbindung, die die Städte Frankfurt und Hanau verbindet und dazu – namensgebend – nördlich des Mains verläuft. Abzweigend an der Konstablerwache verläuft die Strecke durch Fechenheim und Maintal. Parallel zu den teilweise schon vorhandenen Fernverkehrsgleisen entstehen hier originäre S-Bahn-Gleise. Mehrere Bahnhöfe werden neu gebaut, weitere und bislang nur vom Regionalverkehr genutzte Stationen erweitert. 5)Nordmainische S-Bahn

So bekommen Hanau, Maintal und Frankfurt-Fechenheim zusätzliche S-Bahnanbindungen nach Frankfurt. Die Fahrtzeit zwischen Hanau Hbf und Frankfurt Hbf bleibt auf beiden Linienrouten allerdings sehr ähnlich. Je nach weiterer Führung der S-Bahn-Linie ist so aber eine umsteigefreie Fahrt von Wiesbaden nach beispielsweise Maintal denkbar.

Regionaltangente West

Regionaltangente West (gelb). Quelle: Maximilian Dörrbecker (Wikipedia: chumwa), Basis 
www.openstreetmap.org

Die Regionaltangente West (RTW) ist ein umfassendes Bahnbauprojekt im Raum Frankfurt. Sie wird eine direkte Verbindung zwischen dem Hochtaunuskreis (Bad Homburg, Oberursel, …), dem Main-Taunus-Kreis (Eschborn, Sulzbach) und den Bahnhöfen Frankfurt-Höchst sowie Frankfurt-Flughafen. Dabei umgeht sie den Frankfurter Citytunnel – das jetzige Nadelöhr der S-Bahn Frankfurt. In einem Bogen wird die Strecke um West-Frankfurt herum geführt – daher der Name Regionaltangente West. Damit verkürzt sie nicht nur die Fahrtzeiten spürbar – sie bringt eine deutliche Entlastung des bisherigen, sternförmig verlaufenden S-Bahnsystems.6)https://www.rtw-hessen.de/rtw/info_modul.nsf/vwSeiten/home

Die RTW wird als Stadtbahnsystem etabliert. Heißt: Sie nutzt, wo es geht, die Infrastruktur der DB Netz mit. Der Großteil der neu gebauten Abschnitte wird hingegen als Straßenbahn geplant – mit direkten Auswirkungen auf die rechtlichen Grundlagen und beispielsweise die Haltestellenabstände. Ähnliche Modelle sind beispielsweise mit der RegioTram Kassel, der Stadtbahn Karlsruhe oder mit der Saarbahn bereits im Betrieb. Somit kann die RTW an den leistungsfähigen Bahnhöfen wie Höchst und Flughafen einen direkten Umstieg gewährleisten – gleichzeitig aber beispielsweise in Eschborn, Bad Homburg und Neu-Isenburg eine attraktive Feinerschließung bieten. Die vorgesehenen Fahrzeuge sollen auf einer Länge von 100 Metern 720 Plätze bieten – davon 240 Sitzplätze.

Für die Wiesbadener ergeben sich damit einige Fahrtzeitveränderungen. Pendler Richtung Eschborn und Bad Homburg müssen nun nicht erst in die Frankfurter Innenstadt und dort umsteigen, sondern können dies direkt in Höchst oder Flughafen. In Verbindung mit der Wallauer Spange werden wiederum Fahrtzeiten eingespart.

RelationFahrtzeit
(heute)
Fahrtzeit
(RTW)
 
Wiesbaden - Eschborn Süd66 Minuten (S1 + S4)
54 Minuten (VIAS + S3)
via Frankfurt Hbf

37 Minuten (VIAS + RTW)
via Frankfurt-Höchst


-29 Minuten
-17 Minuten
Wiesbaden -
Bad Homburg
65 Minuten (VIAS + RB15)
70 Minuten (S1 + S5)
via Frankfurt Hbf

52 Minuten (VIAS + RTW)
via Frankfurt-Höchst


-13 Minuten
-18 Minuten
Wiesbaden -
Neu-Isenburg
62 Minuten (VIAS + S3)
via Frankfurt Hbf

53 Minuten (S9 + RTW)
35 Minuten (HEX* + RTW)
via Flughafen


-9 Minuten
-27 Minuten

* HessenExpress. Umstiegsmöglichkeitenam Flughafen im Detail noch unklar, da der HEX am voraussichtlich Fernbahnhof hält.

S-Bahnhof „Gateway Gardens“

Baustelle der S-Bahnhof Gateway Gardens im Oktober 2018. (Eigenes Foto)

Die S-Bahnlinien 8 und 9 bekommen eine neue Haltestelle: Gateway Gardens. Die neue Station liegt zwischen den bisherigen Haltestellen Flughafen Regionalbahnhof und Frankfurt Stadion. Die Station geht voraussichtlich Ende 2019 in Betrieb. 7)https://www.s-bahn-gatewaygardens.de/

Auf den 35 Hektar des Gateway Gardens entstehen (und entstanden bisher) eine Vielzahl von Bürogebäuden, Hotels und weiterer Gewerbeflächen. Im Zielzustand sollen so bis zu 18.000 Menschen hier arbeiten – zuzüglich vieler Tagesgäste für Kongresse und andere Veranstaltungen. So findet sich auch das Mobilitäts-Forschungszentrum HOLM in dem Areal. [ref]Gateway Gardens – Auf einen Blick

Mit der neuen S-Bahnstation verringert sich die Pendelzeit in das Gebiet drastisch, da aus beiden Richtungen (Frankfurt und Mainz/Wiesbaden) die letzte Meile zwischen der Station Frankfurt Flughafen und Gateway Gardens entfällt. Je nach dem, ob man diese per Taxi, Bus oder zu Fuß zurücklegt, verkürzt sich der Weg somit um 10 bis 25 Minuten. Mit der neuen Station verringert sich die Anzahl sowohl der Taxifahrten zwischen Flughafen und Gateway Gardens als auch der Autofahrten zum Flughafen allgemein. Für die Pendler Frankfurt ↔ Mainz/Wiesbaden verlängert sich die Fahrtzeit durch den zusätzlichen Stopp allerdings um drei Minuten. 

Quellen   [ + ]

1. U2 Bad Homburg vor der Höhe
2. Bürgerentscheid Bad Homburg 2018 – Vorläufiges Endergebnis
3. Planfeststellungsabschnitt 0: Wallauer Spange
4. Planfeststellungsabschnitt 0: Wallauer Spange

RelationFahrtzeit
(heute)
Fahrtzeit
(HessenExpress)
 
Wiesbaden - Flughafen33 Minuten (S9)14 Minuten- 19 Minuten
Wiesbaden - Frankfurt Hbf33 Minuten (RB10)28 Minuten- 5 Minuten
Darmstadt - Flughafen30 Minuten (Bus)15 Minuten- 15 Minuten
Darmstadt - Wiesbaden43 Minuten (RB 75)35 Minuten- 8 Minuten

Die Wallauer Spange befindet sich derzeit in der Phase der Vorplanung, die noch 2018 abgeschlossen werden soll. 2025 soll die Strecke in Betrieb gehen. Ob es im Bereich Wallau / Nordenstadt / Delkenheim einen neuen Bahnhof geben wird, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

* Der HessenExpress nach Darmstadt hängt noch von einer weiteren Baumaßnahme, der „nördlichen Neubaustrecke RheinMain-RheinNeckar“, ab. Bis zur Fertigstellung dieser Strecke verkehrt der HEX nur nach Frankfurt Hbf.

Nordmainische S-Bahn

Der Verlauf der nordmainischen S-Bahn. Rot: neue, normainische S-Bahn. Blau: Bestehende S-Bahn. (Eigene Darstellung, Basis 
www.openstreetmap.org)

Die Nordmainische S-Bahn ist eine neue S-Bahnverbindung, die die Städte Frankfurt und Hanau verbindet und dazu – namensgebend – nördlich des Mains verläuft. Abzweigend an der Konstablerwache verläuft die Strecke durch Fechenheim und Maintal. Parallel zu den teilweise schon vorhandenen Fernverkehrsgleisen entstehen hier originäre S-Bahn-Gleise. Mehrere Bahnhöfe werden neu gebaut, weitere und bislang nur vom Regionalverkehr genutzte Stationen erweitert. [ref]Nordmainische S-Bahn

5. Nordmainische S-Bahn

So bekommen Hanau, Maintal und Frankfurt-Fechenheim zusätzliche S-Bahnanbindungen nach Frankfurt. Die Fahrtzeit zwischen Hanau Hbf und Frankfurt Hbf bleibt auf beiden Linienrouten allerdings sehr ähnlich. Je nach weiterer Führung der S-Bahn-Linie ist so aber eine umsteigefreie Fahrt von Wiesbaden nach beispielsweise Maintal denkbar.

Regionaltangente West

Regionaltangente West (gelb). Quelle: Maximilian Dörrbecker (Wikipedia: chumwa), Basis 
www.openstreetmap.org

Die Regionaltangente West (RTW) ist ein umfassendes Bahnbauprojekt im Raum Frankfurt. Sie wird eine direkte Verbindung zwischen dem Hochtaunuskreis (Bad Homburg, Oberursel, …), dem Main-Taunus-Kreis (Eschborn, Sulzbach) und den Bahnhöfen Frankfurt-Höchst sowie Frankfurt-Flughafen. Dabei umgeht sie den Frankfurter Citytunnel – das jetzige Nadelöhr der S-Bahn Frankfurt. In einem Bogen wird die Strecke um West-Frankfurt herum geführt – daher der Name Regionaltangente West. Damit verkürzt sie nicht nur die Fahrtzeiten spürbar – sie bringt eine deutliche Entlastung des bisherigen, sternförmig verlaufenden S-Bahnsystems.[ref]https://www.rtw-hessen.de/rtw/info_modul.nsf/vwSeiten/home

6. https://www.rtw-hessen.de/rtw/info_modul.nsf/vwSeiten/home

Die RTW wird als Stadtbahnsystem etabliert. Heißt: Sie nutzt, wo es geht, die Infrastruktur der DB Netz mit. Der Großteil der neu gebauten Abschnitte wird hingegen als Straßenbahn geplant – mit direkten Auswirkungen auf die rechtlichen Grundlagen und beispielsweise die Haltestellenabstände. Ähnliche Modelle sind beispielsweise mit der RegioTram Kassel, der Stadtbahn Karlsruhe oder mit der Saarbahn bereits im Betrieb. Somit kann die RTW an den leistungsfähigen Bahnhöfen wie Höchst und Flughafen einen direkten Umstieg gewährleisten – gleichzeitig aber beispielsweise in Eschborn, Bad Homburg und Neu-Isenburg eine attraktive Feinerschließung bieten. Die vorgesehenen Fahrzeuge sollen auf einer Länge von 100 Metern 720 Plätze bieten – davon 240 Sitzplätze.

Für die Wiesbadener ergeben sich damit einige Fahrtzeitveränderungen. Pendler Richtung Eschborn und Bad Homburg müssen nun nicht erst in die Frankfurter Innenstadt und dort umsteigen, sondern können dies direkt in Höchst oder Flughafen. In Verbindung mit der Wallauer Spange werden wiederum Fahrtzeiten eingespart.

RelationFahrtzeit
(heute)
Fahrtzeit
(RTW)
 
Wiesbaden - Eschborn Süd66 Minuten (S1 + S4)
54 Minuten (VIAS + S3)
via Frankfurt Hbf

37 Minuten (VIAS + RTW)
via Frankfurt-Höchst


-29 Minuten
-17 Minuten
Wiesbaden -
Bad Homburg
65 Minuten (VIAS + RB15)
70 Minuten (S1 + S5)
via Frankfurt Hbf

52 Minuten (VIAS + RTW)
via Frankfurt-Höchst


-13 Minuten
-18 Minuten
Wiesbaden -
Neu-Isenburg
62 Minuten (VIAS + S3)
via Frankfurt Hbf

53 Minuten (S9 + RTW)
35 Minuten (HEX* + RTW)
via Flughafen


-9 Minuten
-27 Minuten

* HessenExpress. Umstiegsmöglichkeitenam Flughafen im Detail noch unklar, da der HEX am voraussichtlich Fernbahnhof hält.

S-Bahnhof „Gateway Gardens“

Baustelle der S-Bahnhof Gateway Gardens im Oktober 2018. (Eigenes Foto)

Die S-Bahnlinien 8 und 9 bekommen eine neue Haltestelle: Gateway Gardens. Die neue Station liegt zwischen den bisherigen Haltestellen Flughafen Regionalbahnhof und Frankfurt Stadion. Die Station geht voraussichtlich Ende 2019 in Betrieb. [ref]https://www.s-bahn-gatewaygardens.de/

7. https://www.s-bahn-gatewaygardens.de/

Auf den 35 Hektar des Gateway Gardens entstehen (und entstanden bisher) eine Vielzahl von Bürogebäuden, Hotels und weiterer Gewerbeflächen. Im Zielzustand sollen so bis zu 18.000 Menschen hier arbeiten – zuzüglich vieler Tagesgäste für Kongresse und andere Veranstaltungen. So findet sich auch das Mobilitäts-Forschungszentrum HOLM in dem Areal. [ref]Gateway Gardens – Auf einen Blick