Gestaltung der Fahrspur

Die Gestaltung der Fahrspuren unterscheidet sich bei Straßenbahnen und BRT grundlegend.

Bus Rapid Transit-Systeme sind durchgehend betoniert (oder schlechter: asphaltiert). Die Gestaltungsmöglichkeiten halten sich hier in Grenzen – wenn man von unterschiedlichen Farbgebungen der Fahrbahn absieht. Pflaster wird aus Gründen des Fahrkomfort und der Lautstärke nicht verwendet.

BRT in Malmö, Schweden. (Bild: Arniiiwebmovie, Superbussen Malmö, CC BY-SA 4.0)

Es besteht zwar die grundsätzliche Möglichkeit, bei spurgeführten BRT-Systemen einen Teil der Fahrbahn (zwischen den Reifen) zu begrünen. Allerdings ist dieser Abschnitt deutlich kleiner als bei einer Straßenbahn. Außerdem wird der Großteil der heute im Betrieb befindlichen Spurbusse durch eine zwischen den Reifen befindliche Technik spurgeführt – seien es induktive Technologien [Phileas], optische Markierungen [zB TEOR Rouen oder ART Yinbin] oder mechnische Schienen [z.B. TVR Caen]. In all diesen Fällen ist eine Mittelbegrünung nicht möglich.

Die teilweise begrünte Spurbustrasse des Spurbusses Adelaide. (Bild: Adelaide O-Bahn track flickr photo by philip.mallis shared under a Creative Commons (BY-SA) license)
Der Spurbus in Essen. (Bild: cropped, anonym, Spurbus Essen1, CC BY-SA 3.0)

Grundsätzlich anders verhält es sich bei Straßenbahnen – die Möglichkeiten der Gestaltung der Trasse sind hier vielseitig. Vom klassischen Schotter, der bei Neubauprojekten kaum noch Verwendung findet, über Asphalt und altstadtkonformem Pflaster, Rasenpflastersteine bis hin zum Rasengleis.

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